Von kackenden Hunden und dem ganz großen Vertrauen
Ich stehe im Wald und fühle ein ganz merkwürdiges Gefühl. Es riecht nach Erde und Moos und Holz. Neben mir mein Hund Chucky. Chucky hockt da, macht sein Geschäft und schaut mich dabei total doof an. Und dann werde ich sentimental und sage sowas wie: „Hm.“
Einfach, um meinem Gefühl Ausdruck zu verleihen. Er vertraut mir. So richtig. Verdammt, er vertraut mir so sehr, dass er sich im Wald vor mich hinhockt und mir dabei ganz tief in die Augen schaut. Hm!
Und dann wünsche ich mir, dass die Welt ein bisschen was von Chucky lernt. Denn ich will mehr Vertrauen in dieser Welt spüren. Ich will, dass Menschen das Gefühl haben, miteinander mehr vom Leben zu haben als gegeneinander. Und ich will einen Beitrag dazu leisten. Und dann erschlägt mich diese Frage: