Also ähnlich wie in einer Agentur, wo es einen Kreativdirektor braucht.
Ja, das ist vergleichbar. Der Parfümeur arbeitet in seinem Labor, in seinem Kosmos. Viele haben ja eine romantisierte Vorstellung vom Beruf eines Parfümeurs. Aber die meisten sind „Labortäter“, die wie Chemiker den ganzen Tag im weißen Kittel Tinkturen und Rohstoffe mischen.
Der spannende Teil ist das Zusammenspiel zwischen Markengründer/-in und Parfümeur/-in. Wie finden die sich und wie funktioniert der Austausch? Es ist ein wechselseitiger Prozess, ein „Sich-Befruchten“: Der Parfümeur bringt Erfahrung aus anderen Projekten mit, der Gründer die Idee und beide müssen zueinanderfinden. Manchmal geht das schief.